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Gestalten von kreativen Kunstwerken aus Holz

Achtung: Termin wurde um 1 Woche nach hinten verschoben!

Workshop   von Eric Fischer für Zuschauer und Fachleute.

Ziel dieses Workshops ist es, handwerklich begabten Menschen zu zeigen, wie man mit dem grobschlächtigen Werkzeug Motorsäge kleine und große Kunstwerke herstellen kann, die dem Alltag eine bunte Note geben. Ob als Verzierung für den Garten, als selbstgemachtes Geschenk,  als Gebrauchsgegenstand oder als Zierrat: wir werden versuchen aus Linde, Eiche und Fichte ein einzigartiges Werk zu machen.

Zur Person

Erik Fischer kommt aus Baden Würthenberg, ist 32 jahre alt und seit 4 Jahren Forstwirt. ‚Kettensägenschnitzer‘ ist er seit sechs Jahren.

Lachen ist die beste Medizin

Stadluni Vortrag  von Simon Baumer.

Lachen ist zu 100% Bio, umweltfreundlich und recyclebar. Lachen ist kinderleicht und gratis, doch am wichtigsten: Es macht Spaß! Wir lachen gerne!

Mich interessiert worüber wir lachen und was das mit uns macht. Was unterscheidet mitlachen vom auslachen? Darf ich als Deutscher über Judenwitze lachen? Wissen und Tricks zu Humor im Alltag und wie wir es leichter schaffen, uns und anderen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Ohne Magie aber mit Tipps zum Mitnehmen, meiner Sammlung bester Witze und Gitarre im Gepäck wünsche ich uns einen informativen wie unterhaltsamen Abend.

Zur Person

Simon Baumer, 24, lebt und studiert Rhetorik, Logopädie und Sprechkunst in Halle. Seine Studienschwerpunkte sind: zwischenmenschliche Kommunikation, Argumentation und Rede.

Seine größte Leidenschaft gilt der Musik. Er spielt Schlagzeug, Gitarre und schreibt eigene Songs. Nach seinem Masterstudium will er sich als Seminarleiter/Redner/Dozent selbstständig machen, festangestellt als Logopäde arbeiten oder Rockstar werden!

Adventskonzert mit Aletschko

18.30 Uhr Empfang mit  Essens Spezialitäten  vom dem Meringer Chefkoch der Kochschule Haidhausen Daniel Kauth.

19.30 Uhr Konzert mit der bekannten Berliner Band „Alteschko“

Eintritt Frei!!!!!!!! Spenden für Jugendprojekt

Organisation: ARGE Städtefreundschaft Mering/Karmiel und Paarkult DIG Augsburg/Mering

Schirmherr 1. Bürgermeister Mering Hans Dieter Kandler

Der „Apfelpfarrer“ Korbinian Aigner – ein Oberbayer zwischen Pfarramt, Obstbau und KZ

Vortrag von Prof. Dr. Peter J. Brenner

Korbinian Aigner (1885-1966) war katholischer Pfarrer in der Nähe Freisings bei München. Sein Leben lang hat er sich für die Förderung des Obstbaus in Bayern engagiert. Um 1912 hat er begonnen, alle ihm zugänglichen Apfel und viele Birnensorten in postkartengroßen Aquarellen zu dokumentieren. Auf diese Weise entstanden im Laufe der Jahrzehnte rund 650 Bilder mit verschiedenen Apfel- und knapp 300 Bilder mit Birnensorten.

Korbinian Aigner hatte im „Dritten Reich” als Pfarrer und Schullehrer mehrfach die nationalsozialistischen Machthaber öffentlich kritisiert. 1940 kam er dafür ins Gefängnis, anschließend ins KZ Dachau. Während dieser Zeit hat er nicht malen können, es ist ihm aber gelungen, vier Apfelsorten zu züchten, die er mit KZ-1 bis KZ-4 bezeichnete.

Aigners Obstbilder sind zugleich Kunstwerke eines begabten Amateurs, der seine Maltechnik im Laufe der Jahrzehnte immer weiter verfeinerte. 2012 wurden rund 400 dieser Bilder bei der dOCUMENTA (13) gezeigt. Seitdem sind sie gefragte Objekte für Ausstellungen in verschiedenen europäischen Museen.

Aigner hat die Bilder dem Lehrstuhl für Obstbau der Technischen Hochschule München vermacht. Heute lagern sie im TUM.Archiv der TU München.

Zur Person:
Prof. Dr. Peter J. Brenner (geb. 1953) ist Direktor des TUM.Archivs der Technischen Universität München. Er studierte Philosophie, Germanistik, Komparatistik und Pädagogik an der Universität Bonn und war von 1981-1991 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg. Von 1991-2009 war der Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln; von 1999 bis 2009 auch Leiter des privaten „IMSW – Institut für Medienevaluation, Schulentwicklung und Wissenschaftsberatung“.

2009 wechselt er an die Technische Universität München, zunächst als Gründungsgeschäftsführer der TUM School of Education. Von 2010 bis 2014 war er Akademischer Direktor an der TU München, seit 2014 ist er Direktor des TUM.Archivs.

Brenner ist Mitbegründer des Kommunalpolitischen Bürgerarbeitskreises „Mehr Licht in Mering!“

Der Referent hat zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Kultur, Literatur  und Bildungsgeschichte sowie Beiträge in Presse, Funk und Fernsehen zur Bildungspolitik vorgelegt. Zuletzt erschienen seine Bücher „Bildungsgerechtigkeit“ (Kohlhammer Verlag 2010), das „Lexikon der Geisteswissenschaften“ (zus. mit Helmut Reinalter; Böhlau Verlag 2011) sowie „Thomas Mann in München“ (Bauer Verlag 2013).