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Indien – faszinierende Tiere, Kultur und Menschen

Vortrag von Gerhard Schraud.

Streiflichter durch Indien – mit einer Mischung aus Kultur, Alltagsleben der Menschen, und selten gewordenen Tierarten.

Auch wenn die Besuche mehrerer Nationalparks die Basis unserer Indien Reise waren, so kam der Kontakt mit den einfachen Menschen nicht zu kurz und auch ein Blick auf die vielfältige und religiös geprägte Architektur war überwältigend.

Lasst Euch mitnehmen auf unsere Reise mit schönen Bildern und eigenen Erfahrungen, die wir gerne miteinander teilen können.

„Nur der Unwissende wird böse. Der Weise versteht.“, Indisches Sprichwort

Zur Person:

Verheiratet, 2 mittlerweile erwachsene Kinder, 1 Hund.

Meine berufliche Heimat liegt in der Mikroelektronikindustrie. Dort arbeite ich mit Menschen aus über 20 Ländern aber insbesondere auch mit indischen Kollegen zusammen und wollte deren Heimatland und Kultur kennenlernen.

Zusammen mit meiner Frau Sabine suchen wir auf unseren Reisen immer Begegnungen mit einheimischen Menschen und Tieren. Neben Entdeckungsreisen nach Vietnam, Kambodscha, Kanada, Australien, Neuseeland, haben wir auch Freude an Selbstfahrer-Tiersafaris in afrikanischen Ländern wie Südafrika, Namibia, Sambia, Zimbabwe gefunden und konnten nun auch unsere grosse Sehnsucht nach freilebenden indischen Tigern erfüllen.

Vom Leben in einer jüdischen/arabischen Stadt in Israel

Ilan Katz, ehemaliger Lehrer aus Ma’alot/Israel und Partner des Bayerischen Jugendrings, kommt auf Einladung von Günter Wurm und der DIG Augsburg.

Er wird referieren über die Situation im Nahen Osten und über die allgemeine politische Lage. Auch wird er zahlreiche Einblicke in die alltäglichen Probleme des Zusammenlebens von v. a. Juden, Muslimen, Drusen und Christen geben.

Ilan Katz, der selbst mit vielen Palästinensern befreundet ist, wird die Möglichkeiten der Kooperation von Lehrern aufzeigen. Er wird aufzeigen, dass es in der Vergangenheit immer wieder Versuche von palästinensischen und israelischen Lehrern gab, gemeinsame Lehrpläne und Schulbücher zu entwickeln.

Damals schon traf er sich zu Seminaren in der Türkei oder in England, weil diese in Israel nicht möglich waren. Heute finden solche Kooperationsseminare leider kaum noch statt, weil die politische Lage nach dem Scheitern der Road Map schwieriger geworden ist. Doch wenn es gelänge, die Jugend wieder mit gegenseitiger Toleranz und ohne Stereotype zu erziehen, ist auch eine friedliche Zukunft im Nahen Osten möglich. Sein eigenes Umfeld in Ma’alot mit dem benachbarten arabischen Dorf Tarshiha zeige, dass ein Zusammenleben verschiedener Volksgruppen in gegenseitiger Toleranz und Achtung funktionieren könne.

Freier Eintritt! Für Spenden zur Deckung der Unkosten des Vortrags und das Städtefreundschaftsprojekt Mering/Karmiel freuen wir uns sehr!

Wir freuen uns auf Euer kommen!

Diskussionsveranstaltung „Laudato Si“ oder „Wie der Papst uns die Leviten liest“

Kurzer Vortrag (10 min.): Rudolf Kaiserswerth
Diskussion: Moderation Jonas Biet

Als Umweltschützer der ersten Stunde, habe ich mir jahrelang den Mund fusselig geredet um darauf hinzuweisen, dass der Weg, den wir alle auf unserer beschränkten Erde beschreiten, in die völlig falsche Richtung führt. Aber wer hört schon auf den grünen Spinner, Träumer und Phantasten Rudi Kaiserswerth? Dabei wissen wir doch aus den Statuten der Stadl-Universität, dass jeder Mensch gleich wertvoll ist und mit seinen Talenten zum Wohl aller beitragen kann.

Verwunderlich ist aber nun, dass Papst Franziskus mit zum Teil drastischen Äußerungen in seiner neuen Enzyklika „Laudato Si“ ins gleiche Horn stößt und sozusagen uns Warnern die Absolution erteilt (und wenn ich mich recht erinnere, ist der Papst ja auch unfehlbar?).

So stellt der Papst zu unserem Dilemma im Punkt 57 fest „Wenn jemand die Erdenbewohner von außen beobachten würde, würde er sich über ein solches Verhalten wundern, das bisweilen selbstmörderisch erscheint“. Ferner räumt er mit falschen Aussgen (67) auf: das oft gehörte Zitat „macht euch die Erde untertan“ ist laut Papst „keine korrekte Interpretation der Bibel, wie die Kirche sie versteht“und weiter „darum lehnt Gott jeden Anspruch auf absolutes Eigentum ab“. Er findet in Punkt 21 „Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln“.

Er wettert gegen die Umweltverschmutzung, Wegwerfkultur, Ressourcenerschöpfung, Klimaveränderung, Wasserproblematik, Artensterben, Wohnungsnot, Machtmißbrauch, Atomenergie, die Gentechnik, Biotechnologie, Wirtschaftswachstum, Armut und setzt sich ein für Migranten, erneuerbare Energien, Energiesparen, Tierschutz, Gemeinwohl, zukünftige Generationen, Artenschutz, Ausrottung der Armut, Verzicht, Lebensqualität, Achtsamkeit, Genügsamkeit und Demut.

Später stellt er fest „Viele Dinge müssen ihren Lauf neu orientieren, vor allem aber muss die Menschheit sich ändern. Es fehlt das Bewußtsein des gemeinsamen Ursprungs, einer wechselseitigen Zugehörigkeit und einer von allen geteilten Zukunft“ womit er sich klar für eine radikale Änderung unseres Lebensstils positioniert.

Ist der Papst ein Spinner, Träumer, Phantast, gar ein grüner Revoluzzer oder ist seine Enzyklika nur ein Strohfeuer, das die konservative katholische Kirche schon überstehen und aussitzen wird? Welche Bedeutung hat dieses Dokument, das aus dem Umfeld der katholischen Kirche kommt und das Grund zur Hoffnung gibt, dass nun 1,2 Milliarden Christen mithelfen die Kurve zu kratzen.

In unserer Diskussionsrunde werden wir uns mit diesen Fragen und Gegensätzen auseinandersetzen. Es ist ein Versuch, die Enzyklika in ihrer Bedeutung einzuschätzen und das nicht nur für religiös Gläubige (Atheisten etc. sind willkommen, ja sogar erwünscht). Günstig wäre es natürlich, die Enzyklika gelesen zu haben, aber es ist keine Voraussetzung.

Wer vorher schon reinschnuppern will: Hier ist das Link zur (kostenlosen) Enzyklika:
http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2015/2015-06-18-Enzyklika-Laudato-si-DE.pdf

Ichinen Sanzen – 3000 Welten in einem einzigen Augenblick

Vortrag von Mustafa Tanriyiöver.

Der Vortrag befasst sich mit dem buddhistischen Prinzip ‘Ichinen Sanzen’, was übersetzt bedeutet: 3000 Welten (Lebenszustände) in einem einzigen Augenblick.

Das Wort „Transformation“, das zur Zeit hoch aktuell in vielen Themen der Gesellschaftlichen Wandlung enthalten ist, kommt diesem Prinzip sehr nahe..

Zu meiner Person: Geboren in Ankara/Türkei, 54 Jahre jung; verheiratet mit Sabine  Ich lebe mit Aylin und Johnso, den Kindern, in Holzhausen bei Buchloe.

Ich bin Techniker-Lehmbauer-Hauskonstrukteur und aktives Mitglied der  Soka Gakai, für Frieden, Bildung und Kultur.