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„Start-Up Projekt der Extraklasse“ von Dr. Julius Justenhoven

am Freitag, 12. Juni 2026, um 19:00 Uhr

Im Fokus steht die Zusammenführung zweier unserer Systeme des Start Ups der Donau Thermie GmbH:

1 Die EcoBoost Wärmepumpe (Nutzung des Siedeverzugs): Eine thermodynamische Disruption, bei der das Arbeitsmedium gezielt in einen metastabilen Zustand versetzt wird. Das Kältemittel agiert zeitgleich als Medium zur Wärmeübertragung und als aktives mechanisches Element zur hocheffizienten Energieumwandlung für Wärme, Kälte und Strom.

2 Das MOBISAFE Schutzraumkonzept: Unser modulares, patentiertes Schutz- und Wohnraumsystem, das leistbaren Wohnraum unter Tage (z. B. in ungenutzten Tiefgaragen oder Kellern) schafft – ohne neuen Boden zu versiegeln.

Die Synergie Gedanke:

Ich möchte meine innovativen Wärmepumpen direkt in den MOBISAFE-Modulen verbauen. Da unter der Erde konstante Temperaturen herrschen, nutzen wir das Fundament als thermodynamische Quelle. Die Container werden dadurch zu vollkommen autarken Klimainseln, die im Alltag extrem günstigen Wohnraum (ca. 1/3 der konventionellen Neubaukosten) sowie Wärme, Kälte und dezentralen Strom bieten. Im Ernstfall lässt sich das System binnen 24 Stunden in einen vollwertigen Zivilschutzraum für die lokale Bevölkerung umrüsten.

Zum Dozenten:
Executive | Deep-Tech Entrepreneur | Energy & Mobility Systems
Hochtemperatur-Wärmepumpen · Elektromobilität · Batteriesysteme · Strategische Innovation
PROFIL
Promovierter Ingenieur mit über 30 Jahren internationaler Industrie-, Forschungs- und
Führungserfahrung in den Bereichen Energie, Elektromobilität, Batterietechnik,
Hochfrequenztechnik und Systeminnovation. Langjährige Verantwortung als Geschäftsführer, CTO
und Director in Industrie, Start-ups und Forschung. Fokus auf technologischer Transformation,
Aufbau neuer Geschäftsfelder und Industrialisierung komplexer Energiesysteme.
AKTUELLE POSITION
seit 2025 | Donau Thermie GmbH (Wien) – Gründer & Geschäftsführer
Entwicklung und Realisierung innovativer Hochtemperatur-Wärmepumpen, thermischer
Energiespeicher, Batteriesysteme und Solaranlagen auf Basis rotierender
Phasenwechseltechnologien.
ZENTRALE STATIONEN (Auswahl)
ECU GmbH / Coastal Invest Realty (2023–2025) – Technische Leitung
Entwicklung und Prototypenbau von Hochtemperatur-Wärmepumpen und Energiesystemen.
HEALTH LABORATORIES GmbH, Kiel (2020–2023) – Geschäftsführer
Aufbau und Betrieb eines zertifizierten medizinischen Labors für mobile Dienste.
DHL StreetScooter GmbH (2018–2019) – Leiter Vorentwicklung
Elektro-LKW, Batteriesysteme, neue Fahrzeugarchitekturen, Lieferanten- & Standortstrategie.
BYD GmbH, Stuttgart (2016–2018) – Senior Director Business Development
Elektrobusse, Elektro-LKW, Li-Ionen-Batterien, E-Antriebe.
Energy Tube GmbH (2014–2016) – Geschäftsführer
Industrielle Li-Ionen-Batteriesysteme und Stromspeicher.
Enso Ventures, London (2010–2014) – Chief Technology Officer
Technologie-Due-Diligence, Akquisitionen, Portfolio-Management (Energy, Nano, MedTech).
IHS CERA, Boston (2008–2010) – Director Global Oil Group
Globale Energie- & Technologieszenarien, Beratung institutioneller Investoren.
Daimler AG, Stuttgart (2001–2008) – Manager Alternative Antriebe & Strategie
Elektro-LKW, Hybridstrategien, CO₂- & Kraftstoffstrategien, Innovationsmanagement.
AUSBILDUNG
Dr.-Ing. Hochfrequenztechnik, TU Stuttgart (mit Auszeichnung)
Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik, TU Wien (mit Auszeichnung)
Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Berlin
HTL Elektrik/Elektronik, Rankweil
KERNKOMPETENZEN
• Führung & Unternehmensaufbau
• Energie- & Wärmepumpensysteme
• Elektromobilität & Batteriespeicher
• Technologie- & Innovationsstrategie
• Forschung, Prototyping & Industrialisierung
• Investoren- & Partnerkommunikation

23.02.24: Die Stangenbohnen Partei

Filmvorführung am 23.02.2024 mit dem Allgäuer
Filmemacher Paddy Schmitt.

Der Dokumentarfilm „Die Stangenbohnen Partei“ gibt Einblicke in das Leben von Serena und Jared, ein Liebespaar mit Wurzeln in Amerika und Australien, das sich in Taiwan kennengelernt und 2015 in Deutschland niedergelassen hat. Als „The String Bean Party“ bilden die Beiden auch ein musikalisches Duo. Auf ihrem Hof nahe der Kleinstadt Kisslegg im Allgäu leben Jared und Serena einen radikalen Lebensentwurf fernab von Mainstream und allgemeiner Hektik. Hier arbeiten sie an guten Songs und ertragreichen Ernten. Dabei gehört zu ihrem Selbstverständnis das Ideal einer bedingungslosen Grundnahrung für alle. Ohne viel Aufhebens lässt das Paar die Kamera über 15 Monate an seinem Leben teilnehmen. Man fühlt sich gemütlich aufgehoben wie bei alten Bekannten, wenn die Beiden über ihre Arbeit im Garten plaudern, den Zuschauer zu Erledigungen mitnehmen und an ihren Konzerten teilnehmen lassen. Der Film ist eine Hommage an den guten Boden, aus dem alles Leben kommt. Er macht Mut und weckt Sehnsucht nach einem einfachen, nachhaltigen Leben und zeigt, dass Geld weder glücklich macht, noch das Wichtigste im Leben ist.

Seit Ende 2022 tourt Paddy Schmitt mit seinem No-Budget DOKFilm “Die Stangenbohnen Partei” durch die Kinos. Die Dreharbeiten fanden über einen Zeitraum von 15 Monaten statt. Mit Film- und Audioschnitt sowie der Gestaltung und dem Marketing kamen zwei Jahre harte aber schöne Arbeit dafür auf. Der 90-minütiger Dokumentarfilm gewann bereits zwei Filmfestival Preise und wurde auch international nominiert und vorgeführt.

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. …fällt einem spontan zu diesem Film ein. Als wir den Film sahen, dachten wir sofort: das müssen wir uns unbedingt in Natura anschauen!” Statement des Biberacher Film Festspiele 2022.

Nachtrag vom 23.07.24:

Übergabe der Spendengelder

Am 22.07.24 übergab Halbdekan Günter Wurm die Spendenerlöse aus der Filmvorführung im Februar an Paddy Schmitt, den Filmemacher. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender. Die Freude über diese Form der Wertschätzung war groß, wie man auf dem Foto sehen kann.

AllmendeLand

18.11.2022 : 19:00 22:00

Vortrag von Heinz Ulrich Eisner über das Projekt AllmendeLand – Landsicherung durch gemeinschaftliches Landeigentum Landwirtschaftliche Fläche ist eine der unmittelbaren Lebensgrundlagen von uns allen. Lange Zeit war Land im Wesentlichen in der Hand derjenigen, die es bearbeiteten und damit ihren Lebensunterhalt erwarben. In den letzten Jahren ist jedoch zunehmend zu beobachten, dass Ackerland von branchenfremden Investoren aufgekauft wird, wobei Land hier hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt der Geldanlage und Rendite betrachtet wird. Bei unsicheren Entwicklungen auf den Kapitalmärkten bietet Land als nicht vermehrbare Ressource eine langfristige Sicherheit und Erträge. Vor allem im globalen Süden führt diese Entwicklung zu verheerenden Konsequenzen von Vertreibung und Zerstörung sozialer und kultureller Zusammenhänge; in Deutschland schlägt sich das in zunehmendem Druck auf die Höfe nieder, entsprechende Renditen für die Eigentümer zu erwirtschaften (konkret in höheren Pachtpreisen), die mit Ackerbau für die Versorgung der Bevölkerung in Konkurrenz beispielsweise zu industrieller Maisproduktion für Biogasanlagen oder Freiflächenfotovoltaik oft nicht zu erreichen sind. Das Allmendeland-Projekt schafft eine Möglichkeit, wie wir als Betroffene uns in diesem Umfeld eine sichere Versorgung mit qualitativ hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen in einer fairen Kooperation mit den Bauern gestalten können. Darüber hinaus verpachtet das AllmendeLand-Projekt seine Flächen nur an Betriebe, die Landwirtschaft entsprechend den Regeln anerkannter ökologischer Anbauverbände betreiben (z.B. Bioland, Demeter). Es leistet damit auch einen Beitrag zum Wandel hin zu einer schonenden, nachhaltigen und Biodiversität schützenden ökologischen Landwirtschaft . Der Vorschlag, Land der spekulativen Verwertung der Märkte zu entziehen, ist nicht neu. Die konkreten Umsetzungen der letzten Jahrzehnte beruhten im Wesentlichen auf Spenden und geschahen in der Rechtsform von gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen o.ä. Hierbei ergibt sich natürlich immer die Schwierigkeit, Spenden in ausreichendem Umfang einzuwerben, zumal es bei Land schnell um erhebliche Summen geht. Der neue Ansatz, den das AllmendeLand-Projekt verfolgt, beruht darauf, dass Menschen hier Geld anlegen können, ihre Anteile jedoch später, wenn zum Beispiel im Alter Geld benötigt wird, auch wieder veräußern können. Es handelt sich also nicht um Spenden, sondern um eine Wertanlage. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Anmeldung bitte unter info@paarkult.de. Bei freien Plätzen wird ihre Anmeldung bestätigt.

Details

Datum:
18.11.2022
Zeit:
19:00 – 22:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
, ,

Veranstalter

Stadl-Universität
Telefon
08233 30582
E-Mail
info@paarkult.de
Website
Veranstalter-Website anzeigen

StadlUni Unterbergen

Unterbergen, 86511 Deutschland

wERDschätzung – im Frieden mit der Erde

Vortrag, Filmdokumentation und Diskussion von und mit Frank Fischer, Künstler und Wahrnehmungs-Coach

über die gemeinschaftliche Kunstaktion wERDschätzung.

„Wer die Erde wertschätzt, geht mit ihr achtsam um“ ist ein Leitgedanke von wERDschätzung. Mit der gemeinschaftlichen Kunstaktion geht seit 2018 ein einfaches und zugleich tief verbindendes Ritual um die Welt: Menschen machen sich auf, „ihren“ Ort zu finden, ihn mit einem wERDschätzungs-Rahmen einzurahmen und sich mit allen Sinnen unserem Heimatplaneten zuzuwenden.“

Was macht Natur wertvoll? Wo steckt die Schönheit in der Natur? Kann Natur auch Kunst sein? Wie viel Natur braucht man, um die Schönheit der Natur zu erkennen? Und können wir voneinander das Staunen lernen?

Mit dem Stoffrahmen Natur erspüren und wahrnehmen, der Erde und sich selbst begegnen, tiefe Verbundenheit fühlen. Neben den wERDschätzungen, die jede(r) persönlich nach eigenem Gusto durchführt, leitet Frank Fischer „wERDschätzende Naturbegegnungen“ für Kleingruppen an.

Modulbau – ein aktueller Trend

Vortrag von Leopoldo Garcia

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. es besteht die Möglichkeit, per Zoom an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die Industrialisierung in der Baubranche zeigt heute die Vorteile der Modulbauweise gegenüber traditionellen Bauarten. Man stelle sich vor, wie ein Auto in einer Halle in einer Produktionskette ad hoc hergestellt wird. Das Gleiche gilt für Baumodule. Es handelt sich um ihre Vorfertigung, bevor sie auf die Baustelle geliefert werden. Es geht um Planen und Bauen unter kontrollierten Rahmenbedingungen.

Dies bringt folgende Vorteile:

1-. Sicherheit und Komfort der Arbeitskraft (d.h. Produktivität) für die Herstellung der Baumodule.

2-. Kontrolle/Reduktion der Produktionslaufzeit.

3-. Kontrolle/Reduktion der Kosten.

4-. Minimierung von Produktionsfehlern.

5-. Qualitätssicherung der Bauobjekte.

Diese Faktoren ermöglichten innerhalb des letzten Jahrzehnts bei dieser Modalität des Bauens einen deutlichen Vorsprung.

Man kann Baumodule aus Beton, Holz oder Stahl produzieren. Mit dem letzten Material gibt es übrigens drei Möglichkeiten: Frachtcontainer, Bau-Container und allgemeine Baumodule. Man kann dadurch sowohl Neubauten als auch Anbauten (z. B. Aufstockung auf dem Bestand) realisieren. An mehrstöckigen Wohngebäuden der 60er Jahre, z.B. aus Mauerwerk in Frankfurt, München und Berlin wurde die Nachverdichtung mehrerer Stockwerke mit Baumodulen aus Holz durchgeführt.

Anderseits ist die große Beliebtheit von Tiny-Häuser heutzutage ein Grund, Baumodule in Anspruch zu nehmen.

 

Zur Person.

Leopoldo Garcia war 20 Jahre freiberuflich als Architekt in Spanien tätig. Als Leiter der Planungsabteilung einer Gartenbaufirma in Abuja (Nigeria) und als Beamter des Stadtreferats in Salamanca. Dozent des Faches „Materialien und Technologien“ an der Hochschule für Kunst und Produktdesign „Casa de los Picos“, Segovia. Projektleiter in verschiedenen Planungsbüros (Kissing, Gilching, Almeria und Madrid). Gründer des Planungsbüros GARCIA architektur, das in der Realisierung von Büro- und Wohngebäuden auf der Achse Ammersee-Augsburg spezialisiert ist. TÜV-Qualitätsmanager, Porträtist & Blogger.

„Die Architektur ist eine über Jahrhunderte hoch entwickelte Disziplin, die sich mit weiteren Disziplinen und Techniken wie Physik, Materialien, Kunst, Psychologie, Ökonomie und Management verbindet.

An vielen Gebäuden der Welt werden Bautechniken genutzt, die sehr zeitaufwändig sind und einen hohen Arbeitseinsatz unter unangenehmen Bedingungen erfordern. Daraus resultieren u.a. einige Fehler, was die Kosten in die Höhe treibt. Ein Gebäude ist zwar kein Auto. Die Anpassung an das Grundstück und die Rahmenbedingungen lassen sich jedoch manchmal modular und vorgefertigt preiswerter realisieren“.

Leopoldo Garcia ist Mitglied der bayerische Architektenkammer (BYAK) und des schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA).

In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister…      Johann W. von Goethe – Natur und Kunst (1800)

 

Baumbestimmungswanderung am wunderbaren Lech

mit Thomas Fiedler am So. 1.5.2022,  10.00 Uhr.

Thomas Fiedler ist Gartenbauer, Künstler und Dadaist.
Anmeldung unter info@paarkult.de . Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekanntgegeben.

Die Veranstaltung ist auch für Kinder geeignet.