Über den Vortrag:
Roman Haller wird über die dramatischen Umstände seiner Geburt und der Errettung von zwölf Juden durch einen Major der deutschen Wehrmacht und einer jungen Polin berichten. Seine Geschichte wurden erstmals im März 2009 am Broadway unter dem Titel „Irena’s Vow „uraufgeführt. Unter diesem Titel entstand in Kanada ferner ein Spielfilm der im Oktober 2023 bei den Internationalen Filmfestspielen in Toronto uraufgeführt wurde.
Über den Dozenten:
Roman Haller wurde im Mai 1944 in einem Versteck in einem Bunker in einem Wald in der heutigen Ukraine geboren, wo sich seine Eltern und zehn weitere jüdische Verfolgte bis zur Befreiung versteckt hielten. Weder das genaue Datum noch der genaue Ort seiner Geburt sind bekannt. Nach dem Krieg wuchs er in München auf, wo er seitdem lebt. Er war als Unternehmer tätig und übernahm daneben zahlreiche ehrenamtliche karitative Aufgaben.
Roman Haller war Präsident der B’nai B’rith von Deutschland und Österreich, der Krebshilfe für Israel und Vize-Präsident des Keren Hayessod München. Von 2006 bis 2023 leitet er als Direktor die Conference on Jewish Material Claims Against Germany Successor Organization. Haller publizierte verschiedene Bücher zur Nachkriegsgeschichte der Juden in Deutschland. Sein neuestes Buch “ Vom Überleben ins Leben“ wird am 3. Dezember in München vorgestellt. Im Jahre 2004 wurde Haller der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten Horst Köhler verliehen.