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30.10.26, 19 Uhr: Grundkurs Verschwörungstheorien
Von Theoretikern, Leugnern und Praktikern
Verschwörungstheorien – ein Thema das spaltet und aufwühlt. An diesem Abend werden wir gemeinsam erforschen, was Verschwörungstheorien sind. In einem Impulsvortrag werden die Grundlagen der aktuell wichtigsten Verschwörungstheorien präsentiert, aber auch der Frage nachgegangen, wieviel Wahrheit steckt in den Theorien und was ist Fiktion? Welche Funktion erfüllen sie? Versucht das Label „Verschwörungstheorie“ berechtigte Kritik an offiziellen Narrativen frei von Argumenten zu entkräften? Welche Gefahr steckt in Verschwörungstheorien? Und welche Chancen bieten sie? Sollte ein guter Journalist nicht ein Verschwörungstheoretiker sein? Wie wirkt der Mythos der Erzählung allein und wie ist das Verhältnis von professioneller Propaganda, psychologischer Kriegsführung im Gegensatz zur einfacher Verschwörungstheorie. Wir befinden uns in einem Krieg um unser Bewusstsein. Es gibt echte und erfundene Verschwörungen. Wir laufen alle Gefahr im Nebel der Narrative und Halbwahrheiten den Blick für unsere eigene Wahrheit zu verlieren. Dieser Vortrag möchte uns offen dafür machen, alle Seiten ohne Tabus zu beleuchten und ist als Apell zu begreifen, den Dialog auch bei umstrittenen Themen zu suchen, zuzuhören und sich im Austausch der Wahrheit anzunähern.
25.09.26, 19 Uhr Geschichtsschreibung – Mythos – Wahnsinn am Beispiel der „heiligen Evita“ (Peron)
Immer wieder einmal wird der Ruf laut, wir bräuchten mehr Geschichtsunterricht.
Wie aber geschieht Geschichtsschreibung? Wie viel Mythen hat sie hervorgebracht
und welcher gesellschaftlichen Funktion dient sie?
Peter Biet ist in Argentinien aufgewachsen. Dort genießt Evita Peron (1919 – 1952)
bis heute Kultstatus. Vielen Argentiniern gilt sie neben Maradona und Messi als
Nationalheilige.
Am Beispiel Evitas nähert sich Biet den oben genannten Fragen. Im Gespräch mit
den Anwesenden wird sich zeigen, ob seine Ausführungen auch auf viele weitere
geschichtliche Darstellungen übertragbar sind.
05.09.26 Workshop „Dem Herzen eine Stimme geben“
Workshop „Dem Herzen eine Stimme geben“ von und mit Michaela Butz und Johannes-Peter Engel
Am Samtstag, 05.09.2026 von 10 bis 17 Uhr
An der Stadl-Uni in Unterbergen
Gemeinsam erleben wir einen herzerfüllten Tag, der uns unsere Herzensqualitäten neu erfahren lässt und uns an die Weisheit des Herzens erinnert. In systemischen Aufstellungen lassen wir unser Herz zu uns sprechen und nutzen es als Ratgeber und inneren Kompass.
Michaela Butz ist Mentorin für inneren Klang, Systemische Beraterin und FoCos®-Aufstellungsleiterin.
Johannes-Peter Engel ist Achtsamkeitstrainer, Meditationslehrer und Systemischer Coach.
Es sind maximal 10 Anmeldungen möglich.
24.04.26 um 19 Uhr Vortrag : Ikigai – Leben im Reich der kleinen Dinge
Dagmar Rohde ist Trainerin für Kommunikation und schult in Unternehmen Führungskräfte, junge Berufseinsteigerinnen und ganze Teams in Vertrieb und Kundenservice. Immer wieder stellen sich dort auch Fragen zu Themen, die jenseits der reinen Wirtschaftlichkeit liegen und eher persönliche Strategien in Krisen oder Veränderungsphasen erfordern. Vor allem der Ehrgeiz, der Drang zur Perfektion und die Sorge um den Arbeitsplatz treiben bekanntlich viele Menschen in die totale Erschöpfung.
In Japan gibt es seit vielen Jahrhunderten die Lehre des „ikigai“, ein Begriff, der die Freuden und den Sinn des Lebens beschreibt, was auch uns helfen kann, eine neue Sicht auf unseren Alltag zu gewinnen.
Dagmar wird uns an diesem Abend die 5 Säulen des ikigai näher bringen, indem sie uns erzählen wird, wie sie diese Philosophie ihr geholfen hat, als Alleinerziehende dennoch ein erfolgeiches Unternehmen aufzubauen und wie diese Techniken ihr auch den Weg zu AIDA Kreuzfahrten geebnet haben, wo sie als eine der älteren Mitarbeiterinnen 1 Jahr an Bord die Crew geschult und weiterentwickelt hat. Ikigai lebt im Reich der kleinen Dinge und kann uns helfen, leichter und mit mehr Vergnügen durch`s Leben zu wandern. Kommt gerne vorbei und geht mit uns auf diese eine neue wunderbare Reise in die Welt der guten Ideen!
Mo.13.4.2026 19.00 Uhr Ruanda das Land der Tausend Hügel und der Millionen von Lächeln. Im Vino Evento
Einblicke in Geschichte, Kultur und Herausforderungen eines faszinierenden Landes
Vortrag von Alexia Nukuranziza und Übersetzung durch Heike Körfer
Vor 30 Jahren erschütterte der Völkermord in Ruanda die Welt. Was in jenen Wochen geschah, gehört zu den dunkelsten Kapiteln des 20. Jahrhunderts und es hat das Land bis heute geprägt. Aus dieser Tiefe heraus lebt Ruanda heute den Grundsatz: Never again.
Alexia Nukuranziza hat diesen Schmerz am eigenen Leib erfahren. Im Genozid verlor sie ihre Eltern. Durch die Unterstützung von Pater Hermann Schulz, der das Jugenddorf in Musha aufgebaut hatte, konnte sie die für sie und ihr ganzes Land so schwere Zeit in Italien verbringen, wo sie Agrartechnik studierte. Nach ihrem Abschluss kehrte sie nach Ruanda zurück. Seither unterstützt sie Pater Hermann bei der Leitung des Jugenddorfes und war zunächst als Lehrerin, dann als Schulleitung an der ETSK tätig. Heute gehört sie zur Geschäftsleitung beider Einrichtungen.
In den Jahren dazwischen hat sich Alexia vielfältig weitergebildet: in Trainings zur Förderung von Frauen und Mädchen, zur Nachbarschaftsentwicklung, zu Führung in Vielfalt und zum Thema Gewalt gegen Frauen.
In ihrem Vortrag öffnet sie den Blick auf Natur, Geschichte und Kultur ihres Heimatlandes. Sie erzählt vom Jugenddorf Hameau des Jeunes, das Waisen und Kinder in schwierigen Lebenslagen aufnimmt und versorgt, von der Schule ETSK und vom Projekt Ifashe Tugufashe. Und sie berichtet, wie ein Land mit dem schwersten denkbaren Erbe umgeht – und wie es lernt, aus diesem Erbe Kraft für die Zukunft zu schöpfen.
